Aktuelles: Lauer CE-Safety zieht ins neue Bahnhofsquartier

Lauer CE-Safety zieht ins neue Bahnhofsquartier

Lauer CE-Safety zieht ins neue Bahnhofsquartier

Neue Anschrift ab Mitte Mai in Coesfeld: Bahnhofstraße 1c

Weil die Räumlichkeiten an der Kupferstraße zu eng geworden sind, bezieht das Ingenieurbüro Lauer CE-Safety GmbH bald einen neuen Standort in Coesfeld. Ab Mai lautet die neue Adresse des Unternehmens: Bahnhofstraße 1c in Coesfeld.

Derzeit verteilt sich das Team des Ingenieurbüros, das sich auf die CE-Kennzeichnungen von Maschinen und Anlagen spezialisiert hat, auf zwei Etagen in einem Gebäude an der Kupferstraße. „Wir sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Daher haben wir eine weitere Etage angemietet. Die Aufteilung des Teams auf zwei Ebenen ist aber auf Dauer nicht ideal, sodass wir uns nach einem größeren Objekt umgesehen haben“, erklärt Ulrich Kleine-Boes, der die Geschäftsführung des Unternehmens vor zwei Jahren als langjähriger Mitarbeiter von Gründer Franz-Josef Lauer übernommen hat.

Am neuen Bahnhof, an dem die Bauarbeiten zurzeit auf die Zielgerade einbiegen, ist das Unternehmen fündig geworden. „Dort war im richtigen Moment die passende Fläche frei“, freut sich Kleine-Boes. 570 Quadratmeter – und damit doppelt so viel Fläche wie bislang – stehen dem Ingenieurbüro in dem Neubau des Investors H+T Konzeptbau aus Vreden künftig zur Verfügung. „Der große Vorteil ist, dass wir bei den Planungen der Büros im Bahnhofsgebäude mitreden durften, sodass die Räumlichkeiten nun genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten werden“, freut sich Kleine-Boes. Neben Büros, in denen die Mitarbeiter maximal zu zweit sitzen, entstehen am Bahnhof für Lauer CE-Safety zwei große Schulungsräume. Die Lage ist für den Geschäftsführer ideal: „Unsere Kunden können mit dem Zug oder dem Bus praktisch bis vor unsere Bürotür fahren. Außerdem gibt es ausreichend Parkplätze, was am alten Standort mitten in der Innenstadt nicht immer der Fall war“, räumt Kleine-Boes ein. Rund um das Ingenieurbüro entsteht ein Quartier mit einem Infocenter der Deutschen Bahn, verschiedenen Arztpraxen und einer Bäckerei.

Mit 16 Mitarbeitern zieht Lauer CE-Safety zunächst in den Neubau ein. Die Zeichen stehen bei dem Ingenieurbüro aber weiter auf Wachstum: „Im vergangenen Jahr haben wir bereits zwei neue Mitarbeiter eingestellt. Perspektivisch wollen wir auf 20 bis 25 Personen aufstocken“, erklärt Kleine-Boes, der zurzeit Spezialisten für Maschinen- und Anlagensicherheit sucht. Wichtig ist ihm dabei die Praxiserfahrung. „Wir beraten unsere Kunden – das sind in der Regel Anlagenhersteller – hinsichtlich der Sicherheit ihrer Maschinen. Da hilft es uns sehr, wenn unsere Mitarbeiter aus dem Maschinen- und Anlagenbereich kommen und wissen, worauf es ankommt und wie die Unternehmen arbeiten“, begründet der Geschäftsführer. Der Bereich Anlagensicherheit habe sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. „Früher ging es vor allem darum, die Anlagen physisch – also zum Beispiel durch einen Zaun oder eine Absperrung – zu schützen. Heute stehen viel mehr Aspekte im Fokus, zum Bespiel die Sicherheit der Software, mit der die Anlage betrieben wird“, erläutert Kleine-Boes.

Sein Team will er daher breit aufstellen – nicht zuletzt auch wegen der Übernahme Anfang 2020 im Zuge des Nachfolgeprozesses durch Lebbing automation & drives GmbH aus Bocholt, die zur Jagenberg Gruppe gehören. Die zur Kleinewefers-Gruppe gehörende Jagenberg AG mit Hauptsitz in Krefeld ist eine strategische Management-Holding, die derzeit rund 1.300 Mitarbeiter in ihren 23 operativen Tochtergesellschaften im Bereich Industrial Solutions in Europa, Asien und den USA beschäftigt. Die Jagenberg-Gruppe konzentriert sich auf den Geschäftsbereich Industrial Solutions, dessen Kerngeschäftsfelder Maschinen und Anlagen, Automatisierungs- und Steuerungstechnik sowie digitale Lösungen für die Verarbeitung bahnförmiger Materialien wie Folien oder Papier sind. „Dadurch bekommen wir zusätzliche Kunden aus der Unternehmensgruppe hinzu, beraten aber weiterhin viele verschiedene Branchen wie beispielsweise die Holz- und Lebensmittelindustrie oder die Flugzeug- und Automobilindustrie. Dafür benötigen wir entsprechendes Know-how, zumal sich die Richtlinien, Gesetze und Sicherheits-Normen der EU, an denen sich Maschinenhersteller orientieren müssen, ständig ändern“, betont Kleine-Boes, der sein Team vor diesem Hintergrund ständig fortbildet.

 

Text: Anja Wittenberg, https://www.wirtschaft-aktuell.de/
Bild Bahnhof Coesfeld: H+T Konzeptbau GmbH, https://ht-konzeptbau.de/